Vom (Re-)Agieren zum wirksamen Handeln

Vom (Re-) Agieren zum wirksamen Handeln
Wie traumatisierte Kinder eine meisterbare Herausforderung im Gruppenalltag werden können.

Traumatisierte Kinder sind zumeist gestresst und angespannt. Mit ihrem Agieren können sie uns an die Grenzen unserer Belastbarkeit bringen. Sie lösen manchmal Ohnmacht aus und erschöpfen uns. Entspannte Gruppensituationen scheinen unmöglich, Manipulation und Angriffe verursachen Ärger und Zorn. Das Kind wird von der ganzen Gruppe als Störfaktor erlebt und manchmal kommt es zu einer Spaltung der HelferInnen. Alles scheint sich nur noch um diese Kinder zu drehen. Innere
Distanz oder das Beharren auf rigiden Strukturen und Regeln sind oft ein letzter Anker der BetreuerInnen, um sich als handlungsfähig zu erleben. Um nicht in eine sekundäre Traumatisierung zu rutschen, gilt es, die eigene Wirkmacht wieder zu finden. Wie kann es gelingen, dass durch den in der Traumapädagogik wichtigen Zugang der Selbstbemächtigung diese Kinder sich unterstützt von ihren BetreuerInnen als wirksam erleben können?

INHALT:

  • Reaktions- und Verhaltensweisen von belasteten Kindern- und Jugendlichen
  • Einblick in die Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamik
  • Die hilfreiche traumapädagogische Haltung
  • Möglichkeiten und Wichtigkeit der Regulation und Selbstfürsorge der Helfer

Leitung: Birgit JENISCH und Hannelore ECKL

Zeit: Sa. 2. Dezember 2017 (9 - 17 Uhr)

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