Wartegg-Test

Eine grafisch-projektive Technik – nach der Auswertungsmethode nach A. Crisi

Der Wartegg-Zeichen-Test (WZT) ist eine projektive Technik mit 8 graphischen Elementen. Diese dienen als semi-strukturierte Reize auf die der Einzelne Inhalte und spezifische Dynamiken seiner Persönlichkeit projizieren kann, woraus sich in Folge Hinweise auf seine/ihre Persönlichkeitsorganisation ergeben (vgl. Rapaport, 1967).
Der Wartegg-Zeichen-Test (WZT) wurde in den 1920er und 30er Jahren von dem österreichisch-deutschen Psychologen Ehrig Wartegg entwickelt. Warteggs ursprüngliche Auswertungsmethodik erwies sich als sehr komplex und für den Alltag wenig anwenderfreundlich. Im Laufe der Zeit wurden etliche Interpretationsmethoden für den WZT entwickelt. In diesem Seminar wird die von Alessandro Crisi (2007) entwickelte Auswertungsmethode dargestellt, welche die Effizienz und Ökonomie in der Anwendbarkeit deutlich erhöht, sowie deutliche Qualitäten aufweist, die hinsichtlich einer weiterführenden Behandlungsplanung genutzt werden können. Die Anwendungsmöglichkeiten als projektives Untersuchungsinstrument im Rahmen der Persönlichkeitsdiagnostik werden diskutiert. Der Schwerpunkt des Seminars liegt in der praktischen Erprobung des Verfahrens (Durchführung wie Auswertung) anhand von Fallbespielen.

SEMINARLEITUNG
Mag.a Karin ZAJEC

Zeit: Fr., 23. Oktober 2020 (14.00 -18.00) & Sa., 24.Oktober 2020 (9.00-17.00)

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